Meine Eselsohren

Ich lese!

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Donnerstag, Dezember 07, 2006

Wollt ihr die totale Überwachung?

*hüstel*
Wenn ich den Überwachungsstaat will, ziehe ich in die USA.

Müste ja mal gesagt werden.

Ich möchte einfach nicht in einer total überwachten Welt leben. In bin ein selbstbestimmtes Wesen. Ich will sagen können, dass mir der Schäuble furzegal ist, ohne das ich mich schuldig fühle. Ich will meine Meinung weiterhin frei bilden können. Ich will ich sein, bleiben und ich will das meine Kinder werden wie sie werden.

Wenn ihr anfangt, mir das zu nehmen, dann nehme ich euch meine Anwesenheit.
Auswandern ist gar keine üble Idee, wirklich nicht :)
Wie wäre es mit Ontario?

Rauchende Nerds ;)

Beim 23. Chaos Communication Congress, das wahrscheinlich wichtigste Hacker-Event, wird ein Experiment wiederholt, das mich im letzten Jahr zum staunen brachte. Statt ein generelles Rauchverbot auszusprechen, hat man die Hacker einfach darum gebeten, nicht im Gebäude zu rauchen. Und das hat funktioniert. 3000+ Leute, darunter sicher ein hoher Raucheranteil, und sowas hat geklappt!
Und damit nicht genug: man wiederholt das dieses Jahr. Ich bin gespannt, ob es klappt!

Mittwoch, Dezember 06, 2006

CounterStrike ist böse

Ich weiß ja nicht viel über Computerspiele und ich habe auch immer noch keine Meinung zum Verbot der sog. "Killer-Spiele", aber ich finde es in höchstem Maße unglücklich, dass sich gewisse Boulevard-Medien nun einen Titel heraussuchen, der seit Jahren am Markt ist und gezielt entsprechendes Bashing loslassen.

Mag ja sein, dass ich mich irre. Vielleicht sind solche Spiele sehr gefährlich oder vielleicht ist die Elterngeneration von heute einfach nur nicht in der Lage sich ausreichend um die eigenen Sprösslinge zu kümmern, aber ein Spiel dort herauszulösen halte ich für komplette falsch. Da gibt es Spiele, die wesentlich gewalttätiger sein sollen und auch wesentlich weniger für unter 18-jährige geeignet, aber es gibt sicher keine Veranlassung sich derart gegenüber den Jugendlichen zu positionieren. Vielleicht hatten wir ja noch Jugendkultur, und unsere Elterngeneration ebenso, und vielleicht erkennen wir nur die Jugendkultur unserer Kinder nicht mehr. Das Internet spielt doch heute ganz andere Rollen, als wir es vielleicht ahnen. Wir verstehen es wahrscheinlich nicht und dadurch auch nicht die Probleme der Jugendlichen.

Sind wir letztlich vielleicht zu unfähig?

Dienstag, Dezember 05, 2006

Uno wieder sauber

Und selbst der Spiegel gibt sich einer wunderbaren Berichterstattung hin.

Fein :)

Ich für meinen Teil hoffe ernsthaft, dass die Neokonservative wirklich am Ende ist. Und ich hoffe auf eine weibliche US-Präsidentin. Auf eine kaukasische US-Präsidentin. Und das nicht etwa weil ich was gegen eine farbige US-Präsidentin oder einen farbigen US-Präsidenten hätte, nein, sondern weil ich diese "Mittäterin" Rice nicht auf dem Posten sehen möchte. Denn das könnte noch schlimmer sein, als der Status Quo.

Wieso?

Denkt euch mal einen George W. Bush inklusive Hirn.

OMG!

Montag, Dezember 04, 2006

Was sind tausend Anwälte auf dem Meeresgrund?

...

Ein guter Anfang :)

Das Gravenreuth zu Münschen zu zu einer Bewährungsstrafe verurteilt wurde, macht mir auch schon einen schönen Tag.
Über diesen "Rechtsanwalt" braucht man eigentlich nicht mehr viel zu sagen, auch ich habe mich mit diesem schon rumärgern müssen. Verwiesen sei eigentlich nurmal auf diese Explorer-Geschichte oder die Eintragung der Wortmarke "eMule", etc. Am heftigsten, nach wie vor, ist aber die Angelegneheit mit den sog. Tanja-Briefen.

Recht, Du hast gesprochen. Endlich. Zu spät, aber immerhin :)

Sonntag, Dezember 03, 2006

Wellness

Hach, was für ein tolles Thema! Raus aus dem Alltag, rein in die Erholung. Noch nicht ausprobiert? Solltest Du tun! Ich hatte die Möglichkeit für kurze Zeit in die Welt der absoluten Entspannung einzutauchen! In einem netten kleinen Hotel auf Rügen. Ich bekam es als Geschenk zu meinem 35. Burzeltag. (Ob mir das zu denken hätte geben sollen?) Aber ich sag euch, macht sowas, das sollte jeder unbedingt mal ausprobieren! Cremes, Massagen, Öle, heisse Bäder, Masken und vorallem Ruhe. Jeder ist sehr bemüht einem alles recht zu machen. Man bekommt alles was das Herz begehrt! Ich muss zugeben am ersten Tag fand ich das toll! Am Zweiten dachte ich mir nach der ersten Massage: Mhm, schööön, aber was jetzt? Was mache ich denn nur bis zu meiner nächsten Behandlung? 2,5 Stunden nichts tun kann ganz schön lang sein! Aber keine Angst man gewöhnt sich daran! Wenn man das ganze Jahr viel beschäftigt ist, zwischen Haushalt, Arbeit und Kindern hin – und her jongliert, dann muss man das Entspannen erst wieder erlernen! Und das lohnt sich. Der Körper und Ihr Geist wird es Ihnen danken! Ich kann nur sagen, dass war das Beste Geschenk seit langem. Und am Ende hatte sogar meine Familie auch was davon. Sie bekamen eine ausgeglichene und fröhliche Person zurück, der beim Betreten der Wohnung mal wieder richtig klar geworden ist, dass es zu Hause am Ende doch am schönsten ist! Noch einen angenehmen Nebeneffekt hatte die Sache noch: meine Frau wusste mich nun noch mehr zu schätzen, ich glaube nach den paar Tagen alleine hätte er eine Erholung bitter nötig gehabt!
Jetzt ziehe ich noch das Avocado-Programm durch, und dann kann mir der Winterspeck nichts anhaben :)

Medienkompetenz

Gestern kam ein Bericht im Fernsehen über Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen. Da wurde ich hellhörig, da es ja nun mal leider immer mehr der Fall ist, dass Kinder und Jugendliche viel zu früh, viel zu lange und vor allem die falschen Filme sehen. Es existieren kein Ansprechpartner für Fragen oder Erklärungen. Und die Elternteile die sich damit ausgiebig befassen, was, wann und wo ihre Kinder sehen, werden immer weniger. Das Spektrum Medien jedoch wird immer größer und vielfältiger. Es gibt nahezu keine Tabuthemen und Uhr zeitliche Eingrenzungen mehr. DVDs werden ohne größere Alterskontrollen verkauft und ins Kino kann man sich auch unter die Altersgrenze schmuggeln. Gerade aus diesem Grund finde ich es wichtig den Kindern / Jugendlichen den richtigen Umgang mit Film- und Fernsehen zu vermitteln und zu unterstützen. Und genau das macht das Landesinstitut für Schule und Medien in Berlin. Dort finden nun zum 3. die Schulkinowochen statt. 2 Wochen lang können Schulen Ihren Unterricht in den Kinosaal verlegen. Es werden Filme für alle Altersklassen gezeigt, welche dann im Unterricht aufgearbeitet oder eingebaut werden. Das soll die Medienkompetenz stärken und dazu anregen sich kritisch und produktiv mit Film- und Fernsehen auseinander zu setzen. Es wird gezeigt wie Filme erstehen und hilft so den Unterschied zwischen Film und Realität zu stärken! Ich finde dass ist doch mal ein Guter Anfang. Ich würde mich freuen wenn noch mehr Bundesländer diesem Vorbild folgen würden.